Britisches Bitter

Die britischen Bitter entwickelten sich im späten 19. Jahrhundert aus englischen Pale Ales und wurden vom Fass ausgeschenkt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Kristallmalz häufiger verwendet. Traditionelles Real Ale wird frisch bei Kellertemperatur serviert, ohne zusätzlichen Druck, nur durch Schwerkraft oder mit einer Handpumpe. Für den Export bestimmte Flaschen- oder Keg-Versionen haben oft mehr Alkohol und Kohlensäure und schmecken häufig süßer und weniger hopfig als die britischen Cask-Versionen. Diese Beschreibungen beziehen sich auf traditionelles Real Ale. Die regionalen Varianten reichen von dunkleren, süßeren Bieren mit wenig Schaum bis zu helleren, hopfigeren Bieren mit großer Schaumkrone. Karamell ist nur ein Teil des Geschmacksbildes. Oxidation beim Export kann karamellartige, aber auch unerwünschte Aromen verstärken; diese sind keine notwendigen oder traditionellen Stilmerkmale.

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